Selbsttest       Alkohol

Ja Nein
1.

 Leiden Sie in letzter Zeit häufiger an Zittern der Hände?

2.

Leiden Sie in der Letzten Zeit häufiger an einem Würgegefühl (Brechreiz), besonders morgens?

3.

Werden das Zittern und der morgendliche Brechreiz besser, wenn Sie etwas Alkohol trinken?

4.

Leiden Sie in letzter Zeit an starker Nervosität?

5.

Haben Sie in Zeiten erhöhten Alkoholkonsums weniger gegessen?

6.

Hatten Sie in der letzten Zeit öfter Schlafstörungen oder Alpträume?

7.

Fühlen Sie sich ohne Alkohol gespannt und unruhig?

8.

Haben Sie nach den ersten Gläsern ein unwiderstehliches Verlangen weiter zu trinken?

9.

Leiden Sie an Gedächtnislücken nach starkem Trinken?

10.

Vertragen Sie weniger Alkohol als früher?

11.

Haben Sie nach dem Trinken schon mal Gewissensbisse (Schuldgefühle) empfunden?

12.

Haben Sie ein Trinksystem versucht (z.B. nicht vor einer bestimmten Zeit zu Trinken?

13.

Bringt Ihr Beruf Alkoholtrinken mit sich?

14.

Hat man Ihnen an einer Arbeitsstelle schon einmal Vorhaltungen wegen Ihres Alkoholkonsums gemacht?

15.

Sind Sie weniger tüchtig, seitdem Sie trinken?

16.

Trinken Sie gerne und regelmäßig ein Gläschen, wenn Sie alleine sind?

17.

Haben Sie einen Kreis von Freunden und Bekannten, in dem viel getrunken wird?

18.

Fühlen Sie sich sicherer, selbstbewusster, wenn Sie Alkohol getrunken haben?

19.

Haben Sie zu Hause oder im Betrieb einen kleinen versteckten Vorrat an alkoholischen Getränken ?

20.

Trinken Sie Alkohol, um Stresssituationen besser bewältigen zu können Oder um Ärger und Sorgen zu vergessen?

21.

Sind Sie oder/und Ihre Familie schon einmal wegen Ihres Trinkens in Finanzielle Schwierigkeiten geraten?

22. Sind Sie schon einmal wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss mit der Polizei in Konflikt gekommen?

 

Jede mit „Ja“ beantwortete Frage wird mit einem Punkt bewertet. Die Fragen 3, 7, 8, 14 mit vier Punkten.Bei einer Punktzahl von sechs und mehr liegt eine Alkoholgefährdung vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Selbsttest   Medikamentenabhängigkeit

Ja Nein
1.

Benötigen Sie ein Medikament mit Suchtwirkung, um sich wohl zu fühlen?

2.

Müssen Sie bei Seelischen, Körperlichen oder sozialen Belastungen „Ihre“ Medikamente haben?

3. Bekommen Sie nach Einnahme einer kleineren Dosis „Ihres“ Medikamentes ein unbezähmbares Verlangen, mehr davon einzunehmen?

4.

Nehmen Sie häufiger mehr ein, als Ihnen verordnet wird?
5. Werden sie aggressiv, wenn Sie „Ihre“ Medikamente nicht bekommen?
6. Nehmen Sie Schmerzmittel ein oder spritzen Sie, obwohl Sie keine Schmerzen haben?
7. Nehmen Sie nebeneinander verschiedene Medikamente, beispielsweise Schlaf-, Beruhigungs- oder Schmerzmittel, ein?
8. Benutzen Sie Schlaf-, Schmerz- oder Beruhigungsmittel zur Anregung oder ist die früher beruhigende Wirkung plötzlich in eine anregende umgeschlagen?
9. Nehmen Sie Appetitzügler ein, nicht um schlank zu werden, sondern um leistungsfähiger zu sein, um weniger Schlafen zu müssen, um sich wohler zu fühlen, um „high“ zu sein?
10. Bekämpfen Sie jede Missbefindlichkeit und jede leichte Funktionsstörung mit Medikamenten (z.B. Abführmittel)?
11. Belügen Sie sich selbst und andere, was Ihren tatsächlichen Medikamentenkonsum anbelangt? Verheimlichen Sie das wahre Ausmaß, indem Sie Schachteln verstecken oder von anderen Medikamenten erbetteln?
12.

Haben Sie die Ärztin, den Arzt gewechselt, weil sie/er „Ihre“ Medikamente nicht verschreiben wollte?

13. Müssen Sie ständig daran denken, wie Sie ihren Nachschub sichern?
14. Benutzen Sie Angehörige, Kollegen/- innen, Werkfürsorge, Werksärztin/- Arzt, Hausärztin/-Arzt, Apotheke, um an „Ihre“ Medikamente zu kommen, und lügen Sie dabei, um Ihr Ziel zu erreichen?
15. Lassen Sie sich gleichartige Medikamente gleichzeitig von mehreren Ärztinnen/ Ärzten verschreiben?
16. Fälschen Sie auch Rezepte, um an Nachschub zu kommen?
17. Lallen Sie, schwanken Sie, sind Sie schon gestürzt, weil Sie zuviel Beruhigungs-, Schlaf- oder Schmerzmittel eingenommen haben?
18. Haben Sie schon so viel Beruhigungs-, Schlaf- oder Schmerzmittel eingenommen, dass Sie Filmrisse oder Blackouts bekamen, dass Sie völlig sinnlose Telefongespräche geführt haben und auch total enthemmt waren?
19. Zittern Sie, gerieten Sie durcheinander, hatten Sie schon optische Halluzinationen oder epileptische Anfälle, als Sie plötzlich für einige Tage keine Schlaf-, Schmerz- oder Beruhigungsmittel einnehmen konnten?
20. Hatten Sie nach Einnahme von Appetitzüglern Geräuschhalluzinationen oder litten Sie unter Verfolgungswahn?
21. Schlucken Sie statt Alkohol jetzt regelmäßig Schlaf-, Schmerz- oder Beruhigungsmittel?
22. Schädigen Sie sich durch die Wirkung von Medikamenten und stören Sie dadurch die Beziehung zu Ihren Angehörigen, Freunden, Kolleginnen und Kollegen? Und obwohl Sie dies ahnen, haben Sie mit der Einnahme von Medikamenten nicht aufgehört?
23. Ist Ihnen „Ihr“ Medikament wichtiger als alles andere auf der Welt?
24. Können Sie auf die Einnahme von Medikamenten mit Suchtwirkung nicht mehr verzichten und aus eigener Kraft nicht mehr aufhören?

 

Wenn zwei Punkte zutreffen, besteht Verdacht auf eine Medikamentengefährdung.Sind drei oder mehr Punkte zutreffend, liegt eine Medikamentenabhängigkeit vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sind Sie Co-Alkoholiker / Co-Alkoholikerin

Ja Nein
   1. Haben Sie schon häufiger zu Hause mit ihm / ihr getrunken, damit er/sie nicht in der Wirtschaft versackt?

   2. Fühlen Sie sich stark, wenn der / die Abhängige sich schwach fühlt?
   3. Werden Sie von der Verwandtschaft / Nachbarschaft gelobt, weil Sie so tapfer sind?

   4.

Fühlen Sie sich zum Lügen und Decken von Unregelmäßigkeiten gezwungen, weil Sie ihren Partner nicht  ausliefern wollen?
5. Hängen Ihre Gefühle sehr stark von der Situation des Partners ab?
6. Kümmern Sie sich um alles, weil Ihr Partner / Partnerin es nicht mehr kann?
7. Habe Sie angst, der Abhängige könnte aggressiv werden, wenn Sie mit ihm / ihr über Alkohol sprechen?
8. Vermeiden Sie es, mit anderen Leuten über das Trinkproblem ihres Partners zu sprechen?
9. Haben Sie ihrem Partner schon einmal mit Scheidung gedroht, weil er soviel Trinkt?
10. Ärgern Sie sich, weil Ihr Partner ihre Ermahnungen nicht ernst nimmt?
11. Wünschen Sie sich manchmal den Tod des Partners?
12. Haben Sie häufiger das Gefühl, das sie gegen den alkoholabhängigen Partner machtlos sind?
13. Haben Sie häufiger schon Drohungen, die Sie mit dem betroffenen gegenüber ausgesprochen haben, nicht wahrgemacht und vergessen?
14. Haben Sie das Gefühl, das der Alkohol eine immer wichtigere Rolle in ihrer Partnerschaft spielt?
15. Übernehmen zunehmend Aufgaben, die eigentlich Ihr Partner noch ausführen könnte?
16.

Nehmen die Trennungsgedanken zu oder feste        Formen an?

17. Sind Sie in letzter Zeit häufiger deprimiert und verzweifelt, weil Sie am Trinkverhalten des Partners nichts ändert?
18. Sind Sie wegen psychosomatischen Beschwerden in ärztlichen Behandlung?
19. Wissen Sie manchmal nicht, woher Sie das Geld für den Haushalt nehmen sollen?
20. Wechseln Ihre Gefühle für den Partner häufiger zwischen tiefer Hass und großer Liebe?
21. Haben Sie das Gefühl das ihr Partner noch tiefer abrutscht, wenn sie ihn verlassen?
22. Wissen Sie nicht mehr, wie es weitergehen soll, weil Sie so verzweifelt sind?

 

Jede mit Ja beantwortete Frage erhält einen Punkt. Wenn Sie mehr als 8 Punkte erreichen,sollten Sie eine Selbsthilfe-/Abstinenzgruppe oder Suchtberatungsstelle aufsuchen.

 

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